Kolping-Quiz

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Dieses Quiz behandelt Daten aus dem Leben Adolph Kolpings und aus dem Kolpingwerk.


Mit dem folgenden Test könnt ihr euer Wissen über Adolph Kolping kontrollieren. Ihr könnt es aber sicherlich auch als ein Element in eine Gruppenstunde über den Namensgeber unseres Verbandes einbauen. Nicht zuletzt wäre es einmal spannend, zum Beispiel beim Kolpinggedenktag die Erwachsenen aus eurer Kolpingsfamilie zu testen… Viel Spaß!

Fragen

1. Geboren wurde Adolph Kolping am 8. Dezember
a. 1795 - b. 1813 - c. 1865 - d. - 1891
2. Wo wurde Adolph Kolping geboren?
a. in Kerpen - b. in Köln - c. in Münster - d. in Wuppertal
3. Als Adolph Kolping 12 Jahre alt war,
a. wechselte er auf das Marzellen-Gymnasium - b. zog er ins Priesterseminar ein - c. begann er eine Handwerksausbildung - d. trat er in den Gesellenverein ein
4. Welchen Beruf erlernte Kolping zunächst?
a. Tischler - b. Schuster - c. Schlosser - d. Maurer
5. Welchen Beruf hatte Kolpings Vater?
a. Schäfer - b. Schuster - c. Lehrer - d. Priester
6. Nach seiner Schuster-Lehre
a. blieb er als Geselle in Kerpen - b. ging er als Geselle auf die Walz - c. machte er seine Ausbildung zum Meister - d. ging er erneut zur Schule
7. Wieso konnte Kolping doch noch zum Gymnasium gehen?
a. Seine Familie unterstützte ihn. - b. Er erhielt eine Erbschaft. - c. Sein Heimatpfarrer bezahlte das Schulgeld. - d. Er verdiente sich seinen Lebensunterhalt durch Arbeit und Nachhilfe.
8. Wieso musste Adolph Kolping nicht zum Militär?
a. Angehende Priester brauchen das nicht. - b. Er wurde „untauglich“ gemustert. - c. Es wurde gelost, wer zum Militär musste und wer nicht. - d. Als 4. Kind der Familie brauchte er nicht zum Militär.
9. Nach dem Abitur studierte er Theologie in
a. Köln und Rom - b. Münster und Tübingen - c. Wuppertal und Erlangen - d. Bonn und München
10. Nach der Priesterweihe am 13. April 1845 will Kolping
a. Kaplan und später Pfarrer in einer Gemeinde werden - b. den Gesellenverein aufbauen - c. weiter studieren - d. in die Politik gehen und für Reformen kämpfen
11. Kolping wurde dann aber Kaplan in
a. Köln-Deutz - b. Wuppertal-Elberfeld - c. Münster-Hiltrup - d. Bonn-Endenich
12. Wenig später
a. wird Kolping Vorsitzender der dortigen Handwerkerzunft - b. gründet Kolping dort einen Gesellenverein - c. wird Kolping Präses des dortigen Gesellenvereins - d. baut Kolping dort ein Gesellenhaus
13. Wer gründete 1846 den ersten Gesellenverein?
a. Lehrer Johann Gregor Breuer - b. Pfarrer Ekkehard Stenzel - c. Tischlermeister Hermann Bleizel - d. Firmeninhaber Karl-Friedrich Krupp
14. Was macht Kolping 1849, um den Gesellenverein zu verbreiten?
a. Er sendet die Mitglieder des Elberfelder Gesellenvereins aus. - b. Er wird Domvikar in Köln. - c. Er beginnt eine Rundreise durch Deutschland. - d. Er gründet eine eigene Zeitung.
15. Was ist die Geburtsstunde des Kolpingwerkes?
a. Die Gründung des 1. Gesellenvereins in Elberfeld 1846 - b. Die Gründung des 1. Gesellenvereins in Köln 1849 - c. Der Zusammenschluss der ersten drei Gesellenvereine 1850 - d. Die Gründung des 1. Gesellenvereins in Amerika 1856
16. Kolping blieb an der Spitze des Gesellenvereins als
a. Generalsekretär - b. Generalvorsitzender - c. Generalvikar - d. Generalpräses
17. Kolping war außerdem tätig als
a. Politiker im preußischen Landtag - b. Redakteur der Rheinischen Volksblätter - c. Nuntius (= Botschafter) von Papst Pius IX. in Deutschland - d. Bürgermeister von Köln-Deutz
18. Adolph Kolping starb am 4. Dezember
a. 1813 - b. 1865 - c. 1891 - d. 1902
19. Das Kolping-Grablied beginnt mit „Ein Gotteshaus steht zu Köln am Rhein“. Welche Kirche ist gemeint?
a. St.-Joseph-Kirche - b. Kölner Dom - c. Minoritenkirche - d. Kapuzinerkirche
20. Vor dieser Kirche steht ein Denkmal. Was ist zu sehen?
a. Kolping als preußischer Reiter - b. Kolping reicht einem Handwerks-Gesellen die Hand. - c. Kolping kniet vor Papst Pius IX. - d. Kolping segnend mit ausgebreiteten Armen
21. 1928 wird das K-Zeichen eingeführt. Schwarz und Orange stehen für
a. Tod und Leben (Auferstehung) - b. Kirche und Handwerk - c. Preußen und Niederlande - d. Lebensernst und Lebensfreude
22. Wann wird der Gesellenverein in Kolpingsfamilie umbenannt
a. 1866, ein Jahr nach Kolpings Tod - b. 1928, mit der Einführung des K-Zeichens - c. 1933, nachdem die Nationalsozialisten an der Macht waren - d. 1945, nach dem zweiten Weltkrieg
23. Wann wurde Adolph Kolping selig gesprochen?
a. 1913 - b. 1965 - c. 1991 - d. 2000
24. Das Kolpingwerk gibt es heute in mehr als
a. 20 Ländern - b. 50 Ländern - c. 80 Ländern - d. 110 Ländern
25. Welche Ebenen-Bezeichnung gibt es im Kolpingwerk nicht?
a. Zentralverband - b. Regionalverband - c. Kontinentalverband - d. Staatsverband


Antworten

1b – 1865 starb Adolph Kolping
2a – genau wie Michael und Ralph Schumacher
3c – Gymnasium und Priesterweihe kamen später, auf dem zweiten Bildungsweg. Und den Gesellenverein gabs noch nicht.
4b – „Schuster, bleib bei deinem Leisten“, hat sein Heimatpfarrer später gesagt, als Kolping Priester werden wollte.
5a – „Priester“ war hier natürlich nur ein Scherz. Peter Kolping war Schäfer.
6b – Das war normal. Hier lernte Kolping aber auch das Elend der Handwerksgesellen kennen, was ihn allerdings nicht darauf brachte, z. B. durch einen Gesellenverein konkret etwas daran zu ändern. Er wollte nur „raus aus dem Milieu“.
7d – Wie gesagt, er wollte raus aus dem Milieu. Dafür hat er hart gearbeitet.
8c – Es wurde tatsächlich gelost, weil es mehr Bewerber gab als freie Stellen beim Militär.
9d – Sowohl in München als auch in Bonn waren die Professoren sehr liberal eingestellt.
10c – Erst in Elberfeld kommt er mit dem Gesellenverein in Kontakt. 1945 will er noch am liebsten wissenschaftlich als Theologe arbeiten. Sein Bischof schickt ihn aber zunächst als Kaplan nach Elberfeld.
11b – Elberfeld war damals die Industriemetropole, ein besonderer sozialer Brennpunkt.
12c – Die Idee zum Gesellenverein stammt von jemand anderem und Kolping ist auch nicht sofort dabei. Erst 1847 wird er Präses, als ein anderer Kaplan aus Elberfeld weg versetzt wird.
13a – Lehrer Breuer war auch erst 26, als er den Gesellenverein gründete. Er war auch Mitbegründer eines Krankenhauses und eines Kinderheims. Die anderen Namen sind übrigens erfunden.
14b – c und d kommen später. Zunächst lässt er sich nach Köln versetzen und wird dort Domvikar. Dadurch hat er viel Zeit, um seine Ideen auszuarbeiten und zu verbreiten.
15c – Die Verbands-Idee ist ja das besondere. Die Gesellen wandern ja und erhalten erst durch die Zusammenarbeit der Gesellenvereine überall eine Anlaufstelle.
16d – Das Amt des Generalpräses gibt es bis heute, zur Zeit ist das Monsignore Axel Werner
17b – Und er war sogar deren Herausgeber. Zu seiner Zeit waren die Rheinischen Volksblätter die auflagenstärkste deutsche Wochenzeitung.
18b – Das war vier Tage, bevor er 52 Jahre alt geworden wäre.
19c – Die Minoritenkirche ist keine Pfarrkirche. 1862 wurde Kolping „Rektor“ der Minoritenkirche. Hier liegt er auch begraben.
20b – Es steht übrigens schon seit 1903 dort.
21d – Zwei Dinge, die schon für Kolping zusammen gehörten.
22c – Mit der Namensänderung ging eine Erweiterung der Mitgliederschichten einher. Sonst wäre der Gesellenverein wenig später aufgelöst worden.
23c – Am 27. Oktober 1991 in Rom von Papst Johannes Paul II.
24b
25d – Es gibt zum Beispiel den Zentralverband Österreich, den Regionalverband Land Oldenburg und den Kontinentalverband Europa.


Links

http://www.kolping.de
http://www.kolpingjugend.de
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