Taschengeld
From WikiLager
Taschengeld ist das Geld, dass die Teilnehmer ins Ferienlager mitnehmen, um davon Dinge zu kaufen, die nicht im Teilnehmerbeitrag enthalten sind. In der Taschengeldkasse wird das Taschengeld der Teilnehmer von den Betreuern treuhänderisch aufbewahrt.
Teilnehmer brauchen im Ferienlager Taschengeld, klar. Eigentlich eine Sache der Eltern, aber für die Betreuer wird "Taschengeld" spätestens dann ein Thema, wenn der erste Teilnehmer am dritten Tag kein Geld mehr hat, wenn gar ein Portemonnaie verschwunden ist oder wenn sich irgendein Teilnehmer wesentlich mehr leisten kann als die übrigen.
Es empfiehlt sich für die Betreuer also, eine Taschengeldkasse einzurichten, bei der jeder Teilnehmer täglich Geld abholen kann.
Manche Ferienlager empfehlen den Eltern einen Richtbetrag (z. B. 30 Euro für 2 Wochen), andere lassen das offen. Das Geld nehmen die Teilnehmer entweder persönlich mit oder es wird zusammen mit dem Teilnehmerbeitrag bezahlt und direkt der Taschengeldkasse zugeführt.
Im Ferienlager wird die Taschengeldkasse dann mindestens einmal täglich (z. B. nach dem Mittagessen) geöffnet, damit jeder Geld von seinem "Konto" abholen kann.
Organisation
Für jeden Teilnehmer wird im Vorfeld ein "Konto" eingerichtet, in Form einer Seite in einer Kladde oder einem Schnellhefter. Es enthält folgende Spalten: Datum, Einzahlung, Auszahlung, Guthaben, Unterschrift. In die erste Zeile wird nur das Guthaben (z. B. 30 €) eingetragen. Jede Abhebung bzw. Einzahlung wird nun mit Datum und Unterschrift des Kindes eingetragen. Auf der Rückfahrt werden dann die Restguthaben an die Teilnehmer ausgezahlt.
Der "Kassierer" muss dafür sorgen, dass er stets "flüssig" bleibt, d.h. ausreichend Kleingeld zur Verfügung hat. Anstatt dies nun aber bereits mitzunehmen, kann er besser hin und wieder Geld bei einer örtlichen Bank abheben. Wird vom Ferienlager auch ein Kiosk angeboten, fließt häufig ein Großteil des abgehobenen Geldes darin zurück.
Fazit
Die Taschengeldkasse ist eine gute und sinnvolle Einrichtung, die sich bewährt hat. Die Teilnehmer haben nicht mehr das Risiko, ihr ganzes Geld zu verlieren. Außerdem wird niemand “in Versuchung geführt”, da kein Teilnehmer einen größeren Geldbetrag bei sich im Zimmer hat.
