Vorlesen

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Besonders jüngere Teilnehmer freuen sich, wenn Betreuer ihnen (abends) etwas vorlesen.


Wenn der Betreuer den Teilnehmern aus seinem Zimmer oder Zelt zum Abschluss des Abends eine Geschichte vorliest, kann er damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  • Er widmet den Kindern seine ungeteilte Aufmerksamkeit, was diese sehr wohl zu schätzen wissen. Das schafft zugleich ein Gefühl von Geborgenheit.
  • Er bringt Ruhe in den Laden. Wer zuhören will, muss leise sein. Wer mal eine Viertelstunde ruhig im Bett gelegen hat, ist (fast) schon eingeschlafen.
  • Er kann auch – mit den passenden Geschichten – Ereignisse des Tages aufgreifen und noch einmal mit den Kindern besprechen.


Natürlich müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Die Kinder haben schon ihre Schlafanzüge an und können sich in ihre Betten kuscheln. Auf dem Flur bzw. Zeltplatz herrscht Ruhe und eine Taschenlampe oder Kerze sorgt für das nötige Licht zum Vorlesen.

Dann fehlt nur noch das passende Buch. Längere Geschichten oder ganze Bücher (Harry Potter) eignen sich wohl nur, wenn man konsequent jeden Abend weiter liest. Ansonsten sind Bücher mit einzelnen Geschichten die erste Wahl – einfach mal in der Bücherei nachfragen!


Literatur

Martin Kürble: Ein Tag voller Leben. 22 Abendgeschichten für das Ferienlager. Freiburg 2004
Arnhild Kantelhardt (Hg.): Es war eine dunkle und stürmische Nacht. Hildesheim 2001.
Anders Jacobsson u.a.: Berts gesammelte Katastrophen. Hamburg 1990.
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